Presserecht

Grundseminar für Volontäre

Widerruf, Gegendarstellung, Schadensersatz und Richtigstellung: Die Ansprüche von Lesern und Betroffenen beeinflussen die journalistische Praxis. Anhand von anschaulichen Beispielen stellt dieses Seminar die gängige Rechtsprechung im Medienrecht dar. Die Rechte und Pflichten von Journalisten stehen im Vordergrund.

Kursinhalte:

  • Einführung in die Gerichtsbarkeiten
  • rechtliche Grundlagen im Journalismus, unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Urheberrecht
  • das allgemeine Persönlichkeitsrecht und die Abwägung zum öffentlichen Interesse (absolute und relative Person der Zeitgeschichte)
  • Grundlagen des Rechercherechts (die öffentliche Aufgabe der Medien)
  • journalistische Sorgfalts- und Wahrheitspflicht (Pressekodex, Presserat, Vertraulichkeit, Autorisierung)
  • Ansprüche gegen die Medien (Unterlassung, Gegendarstellung, Widerruf, Abmahnung, Schadensersatz, Schmerzensgeld, Haftung)
  • Privilegien der Presse (Zeugnisverweigerungsrecht, Informantenschutz, Informationsrecht gegenüber Behörden

Dieser Kurs ist auch Teil der Seminarwochen Justizberichterstattung und Presserecht im April und November 2017 und kann darin auf Anfrage auch einzeln gebucht werden. 

  • 6. April 2017, 10 – 17 Uhr, bis
    7. April 2017, 10 – 15.30 Uhr
  • Prof. Dr. Udo Branahl, Jurist und Hochschulleher
  • 330 Euro inkl. Laptop-Arbeitsplatzund Konferenzbewirtung,
  • max. 15 Personen
  • Kurs 17 423
  • Für Volontäre von Tageszeitungen und Onlinemedien

Print

Online

Hörfunk

Fotografie

TV/Webvideo


Volontärsausbildung

Für Tageszeitungen oder Magazine schreiben, Online arbeiten, Interviews live im Radio führen: Dies und mehr können Volontäre in den Feldern Lokalfunk, Zeitschriften, Print/Online und Bild/Multimedia in der Medien-Akademie Ruhr lernen.

Zertifikatsprogramme

Zahlreiche Kurse aus dem Programm ergänzen sich oder bauen aufeinander auf. Sie erlauben so eine intensive Qualifizierung für ein Spezialthema – die Teilnehmer erwerben besondere Kompetenzen für ihre berufliche Praxis. Die Zertifikatsprogramme sind modular aufgebaut. Über einen festgelegten Zeitraum oder frei wählbar absolvieren die Teilnehmer die Kursbausteine und arbeiten sich dabei in verschiedene Themenbereiche ein. Mit der Auswahl der Module können sie auch selbst Schwerpunkte setzen. Je nach individuellem Zeitbudget legen die Teilnehmer fest, in welchem Zeitraum sie das Zertifikatsprogramm absolvieren.

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